vom wandel

zwischendrin(c) – michael schrotter

(c) - michael schrotter

mein blick gerichtet,
sitzend, staunend,
ein magischer moment,
das licht,
es ist wandel

ich verschließe meine augen,
blicke in mein innen,
neugierig, entdeckend,
das licht,
in mir

es verzehrt sich,
es verlangt,
es möchte,
schmerzhaft, sehnsüchtig
das licht,
bedroht zu erlöschen

blicke wieder hinaus in die welt,
das licht,
es zieht sich zurück,
lässt den himmel noch ein letztes mal erglühen,
bedankt sich für den tag,
von weit oben,
rollt das dunkel hinab,
gewinnt an raum

es nimmt sich,
greift zu,
vertreibt den tag,
lustvoll, begehrend,
das dunkel,
verhüllt was mich sehnen lässt

ich verschließe meine augen,
blicke in mein innen,
neugierig, entdeckend,
das licht,
nur noch erinnerung

versuche zu bewahren,
festzuhalten, was in mir,
die flamme der sehnsucht entfacht,
blicke in mein feuer,
und erkenne,
liebe,
sie lebt von der freiheit

dieses brennen,
ein teil meiner lebendigkeit,
ein teil meiner empfindsamkeit,
was wünscht es mir zu zeigen

ohne antwort,
sitzend,
erklingt die stille,
und in meinem dunkel,
sehne ich den stern der einsicht zu bemerken,
doch ohne antwort bleibe ich

mein dunkel,
es soll sein wie es ist,
meine sehnsucht,
sie vermag mich zu treiben,
in der hoffnung zu erreichen,
mir zu erfüllen,
was in meinem traum schlummert

doch wünsche ich nie fest zu halten,
mich zu klammern,
an die fülle die vielleicht entsteht

denn so wie das dunkel die nacht bringt,
wird zur rechten zeit vom licht der tag neu erweckt.

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