vom denken und fühlen

ich sitze, warte, …

in gedanken an jenen menschen, der mir vertrauen schenkt. ein mensch der mich aufsucht, der sich von mir hilfe erhofft.

die bilder und eindruecke, die ich bei unserer letzten begegnung gewonnen habe, ziehen vorbei, ich schaue ihnen zu.
stille, schmerz, hoffnungslosigkeit, dennoch ein lächeln, eine kleine sonne im herzen, die strahlen ganz sanft durch diesen mantel der verantwortung schickt.

was braucht jener mensch? was sucht er bei mir zu finden? wer bin ich, mir anzumaßen, das anbieten zu koennen. die angst vor dem erwartungen machen mich schwer, doch etwas in mir blinzelt mir zu – das herz, die strahlen, eine erinnerung die mir kraft schenkt. da war doch etwas…

und die ideen rauschen an mir vorbei, loesungen sickern an die oberfläche, vorstellungen, wie dieser mensch seinen weg der heilwerdung finden kann.

schnapp…

die tuere oeffnet sich – begegnung. ich beobachte, herausgerissen aus meinen bildern, nur noch nebel, ein mensch steht mir gegenüber. ein zaghaftes lächeln trifft mein bewusstsein. ich  beurteile, versuche dabei die beurteilung gehen zu lassen, werde leer. der mensch wirkt auf mich, verändert mich und meine stimmung. dieser mensch ist jetz hier. wir sprechen nicht. wir spüren den raum der sich öffnet, einen moment lang.

das erste wort, eine begrüßung – herzlichkeit, waerme, gelassenheit…
der raum der offen um uns ist, verändert sich – was machen diese worte? packen diesen raum in eine vom denken gestalltete maske, doch der raum dahinter bleibt.

wir sprechen, ich lasse mich berühren, lasse zu das ich traurig werde, lasse die geschichte die sie mir erzählt durch mich durch, in dankbarkeit, gegenüber dieser offenheit, die von meinem gegenüber ausgeht. ich bin durchtränkt von den worten, und vielmehr von dem, was diesen raum belebt. ich nehme an was ist, halte die traurigkeit aus. meine augen, sie füllen sich mit dieser schwere. der raum trägt mich. das herz, es gibt mir die kraft diese last zu halten.

stille erfüllt diesen raum, stille die ein ausdruck dieser ohnmacht ist. ich teile mich mit, bringe mein innerstes zum ausdruck. die berührung findet eeine tür zu den menschen. und, da ist sie die heiterkeit, ein lächeln begleitet die traurigkeit.

atme ein stück lebendigkeit ein, pause, und wieder loslassen…

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