die leere, die ich rief

die welt in nur einem tropfen

(c) - michael schrotter - so sehe, die welt in nur einen tropfen

hier in mir
die leere, die ich rief

dicht bei mir
begrüße ich die stille
die mir den atem raubt
die mich betäubt
da sie mich lehrt
in kontakt zu sein
mit meinem selbst

gewaltig
übermächtig
bedrohlich
stehe ich vor meiner angst 

die angst, mir selbst zu begegnen

das nichts, das ich schuf
es ist die wurzel, um zu sehen 

zu sehen, was es zu sehen gib
nicht einfach nur zu schauen
die welt mit dem herzen erfassen 

den blick auf die welt eröffnen
nicht nur beschreiben
den weg in die herzen beschreiten 

zu sehen, den menschen in seiner natur
nicht nur gesehenes zu interpretieren
die natur, sie soll die herzen berühren 

zu sehen, ohne die augen zu öffnen
nicht kategorisieren
das herz gebrauchen

und 

offen sein für den gegenwärtigen moment 

und

lernen wir, uns selbst zu spüren
so werden wir die welt in ihrer ehrlichkeit erleben
so werden wir der welt authentisch begegnen

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